Schweikart feiert sein 50 jähriges Firmenjubiläum

„Nur wer selbst brennt, kann Feuer in anderen entfachen.“
Augustinus
Als Heinz Schweikart im Jahr 1976 das Unternehmen gründete, brannte in ihm der Unternehmergeist. Mit Mut, Weitsicht und großem persönlichen Einsatz legte er den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte, die bis heute Bestand hat. Seine Leidenschaft für das Material Holz und sein Streben nach Qualität prägten die Entwicklung des Unternehmens von Beginn an.

Im Gründungsjahr 1976 startete das Unternehmen mit der Herstellung von Möbelteilen und Baugruppen – vornehmlich aus Massivholz – für die Möbelindustrie. Von Anfang an zeichnete sich die Fertigung durch eine außergewöhnlich hohe Wertschöpfungstiefe aus. Vom Baumstamm über die eigene Holztrocknung und vielfältigen Bearbeitungsverfahren bis hin zum lackierten Fertigteil wurden sämtliche Prozessschritte im Unternehmen umgesetzt.
Bereits zwischen 1978 und 1984 wurde das Leistungsspektrum erweitert. Mit dem Direktvertrieb, der Fertigung und Montage von Saunen entstand ein zusätzliches Geschäftsfeld, das weitere Erfahrungen in der individuellen Holzverarbeitung brachte.


Ein schwerer Rückschlag folgte durch einen Großbrand am ursprünglichen Standort. Eine Verpuffung im Spänesilo verursachte einen Millionenschaden und machte eine Fortführung des Betriebes an diesem Standort unmöglich. Doch die Krise wurde zur Chance: Statt aufzugeben, wurde der Blick nach vorne gerichtet und ein Neubeginn vorbereitet.
1986 entstand in Sulz-Kastell eine neue Produktionshalle mit einer Fläche von 1.500m². Gleichzeitig erfolgte eine strategische Neuausrichtung des Unternehmens. Die CNC-Fertigung wurde konsequent ausgebaut und die 5-Achs-CNC-Bearbeitung als zukunftsweisende Technologie eingeführt. Bereits 1988 wurde der Standort durch den Neubau einer Lagerhalle erweitert und damit die Grundlage für weiteres Wachstum geschaffen.


1997 übernahm Walter Schweikart, Sohn des Firmengründers Heinz Schweikart, die Verantwortung für das Unternehmen. Mit der Umfirmierung zu Schweikart hightech Holzteile wurde die neue Ausrichtung sichtbar: Der Name wurde zum Programm. Walter Schweikart verfolgte das klare Ziel, technologischer Vorreiter und führender Spezialist im Bereich der CNC-Holzbearbeitung zu werden. Auch in ihm brannte die Begeisterung für Technik, Präzision und Innovation – und mit dieser Leidenschaft entwickelte er das Unternehmen konsequent weiter.
Mit dem Neubau einer weiteren Fertigungshalle im Jahr 2001 wurde die Produktionsfläche am Standort Sulz-Kastell um 3.500 m² erweitert. 2005 folgte die Investition in eine moderne Produktionslinie für die Komplettbearbeitung profilierter Holzteile mit hochwertiger PUR-Beschichtung. Damit wurden die Fertigungsmöglichkeiten erneut erweitert und die technische Kompetenz weiter ausgebaut.
Ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Zukunft war 2014 die Einführung eines modernen ERP-Systems. Damit wurden Prozesse digitalisiert und die Unternehmenssteuerung effizienter gestaltet. 2015 verstärkte Frank Busch als externer Geschäftsführer die Unternehmensführung mit dem Auftrag, neue Geschäftsfelder zu entwickeln und zusätzliche Kundenpotenziale zu erschließen.


Die kontinuierliche Modernisierung des Maschinenparks blieb auch in den folgenden Jahren ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. 2017 wurde in ein neues CNC-Bearbeitungszentrum mit integrierter Kantenverleimung investiert. 2019 folgten eine moderne Lackieranlage mit Trockenraum sowie eine neue Montagelinie. Ebenfalls 2019 trat mit Matthias Schweikart, dem Sohn von Walter Schweikart, nach abgeschlossenem Studium bereits die dritte Generation in das Unternehmen ein und setzte damit die Familientradition fort. Mit der Anschaffung einer XXL-CNC-Maschine im Jahr 2020 konnte das Unternehmen seine Möglichkeiten in der Bearbeitung besonders großer Werkstücke nochmals deutlich erweitern.
Auch danach wurde der technologische Vorsprung konsequent ausgebaut. 2022 ergänzte ein CNC-Bearbeitungszentrum mit Nullfugentechnologie den Maschinenpark.
Im Jahr 2025 erfolgte eine weitere bedeutende Investition in die Zukunft: Ein hochmodernes CNC-Bearbeitungszentrum mit zwei parallel arbeitenden Bearbeitungsköpfen und damit doppelter Leistungsfähigkeit wurde installiert. Ebenfalls 2025 wurde Matthias Schweikart neben Walter Schweikart und Frank Busch in die Geschäftsführung berufen. Damit wurde die Nachfolge langfristig gesichert und die Zukunft des Unternehmens aktiv gestaltet.


Heute blickt Walter Schweikart gemeinsam mit seinem Team im Jubiläumsjahr optimistisch nach vorne. Das Unternehmen ist technologisch hervorragend aufgestellt, verfügt über einen modernen Maschinenpark ohne Investitionsstau und ist mit der gelungenen Nachfolgeregelung bestens für kommende Herausforderungen vorbereitet.
Auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld zeigt sich Schweikart mit der Auslastung und Auftragslage sehr zufrieden. Sein Erfolgsrezept beschreibt er so:
„Breit aufgestellt in unterschiedlichsten Branchen, modernste Technik, preiswert, schnell und zuverlässig.“
50 Jahre nach der Gründung bringt er mit seiner Frau Annette gegenüber der Belegschaft den großen Dank zum Ausdruck. Sie laden gemeinsam zu einem genussvollen Afterwork-Buffet mit Umtrunk ein. Walter gibt den Mitarbeitern einen eindrucksvollen Rückblick über 50 Jahre Schweikart mit vielen Bildern, Erinnerungen und Geschichten.
Ein besonderes Sommerfest im Jubläumsjahr ist noch vor den Betriebsferien geplant, das mit den Familienangehörigen gefeiert werden soll.

